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Italienische Snacks aus Apulien

Was in Italien zum Aperitif auf den Tisch kommt, ist selten das, was bei uns als „italienischer Snack“ verkauft wird. In Apulien ist es fast immer Gebackenes aus Hartweizen: herzhaft, trocken, ohne Süße.
Die fünf, die es wirklich gibt
- Taralli
- Teigringe aus Hartweizengrieß, Weißwein und Olivenöl. Der Standard, 5-6 cm.
- Tarallini
- Dieselben in klein, 3-4 cm, knuspriger und würziger, das klassische Fingerfood.
- Scaldatelli
- Vor dem Backen kurz gekocht: glasige Kruste, luftiger Kern, deutlich länger haltbar.
- Bastoncini
- Gerade Stangen statt Ringe. Näher an Grissini, aber mürber und würziger.
- Friselle
- Kein Snack im engeren Sinn, sondern zweimal gebackenes Brot, das angefeuchtet und belegt wird.
Was sie von deutschem Salzgebäck unterscheidet
Kein Laugenbad, keine Hefe, kein Butterfett. Die Mürbheit kommt aus Olivenöl und Weißwein im Teig. Deshalb schmecken Taralli fruchtig statt malzig, und deshalb sind sie trockener als eine Brezel und weniger fettig als ein Cracker.
Womit man sie reicht
Trockener Weißwein ist die Herkunftskombination. Danach: frischer Käse (Burrata, Stracciatella), luftgetrockneter Schinken, eingelegtes Gemüse. Und ja, zum Bier funktionieren sie ebenfalls hervorragend.
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